Der Campingurlaub
Ich war mit meinem Mann und einem befreundeten Pärchen nach Frankreich in den Campingurlaub gefahren und lang weilte mich dort zu Tode. Mein Mann war dauernd angeln, meine Freundin kaufte dauernd ein, und ihr Mann kam auch nur alle Nase lang mal am Zelt vor bei. Aber immerhin sah ich ihn, Achim, häufiger als meinen eigenen Mann, und da dieser mich reichlich vernachlässigte, mußte ich mir irgendwann gestehen, daß ich mich immer öfter dabei ertappte, wie ich Achim nachsah und mir vor stellte, wie es wohl sein könnte, ihn zu lieben wie war er wohl als Liebhaber? OK, er konnte Torsten bestimmt nicht das Wasser reichen, aber irgendwie sah er sehr zärtlich aus und kleidete sich immer so, daß es mich irgendwie anmachte. Torsten hatte sich mal wieder zu einer seiner nächtlichen Angeltouren verabschiedet, angeblich bissen die Fische im Dunkeln besser, und Susanne wollte noch in einem der Eßlokale an der Strandpromenade etwas für ihren Gaumen tun. Ich weiß nicht warum, aber wohl aus Langeweile fand ich mich plötzlich im Zelt von Achim und Susanne wieder. Ich begann, mich ein wenig umzusehen, konnte aber kaum etwas erkennen, da ich keine Taschenlampe dabei hatte. Ich wollte gerade wieder gehen, als ich Schritte hörte.
