Therapie Wochenende 2
Feb 5th, 2008 by rasta
In meinem spartanisch eingerichteten Zimmer, das mehr den Charakter einer Gefängniszelle hat, verbringe ich eine unruhige Nacht. Ich träume von meinen Peinigerinnen. Von den lustvoll ausgeführten Schlägen von Frau Theisen, von der sadistischen Göre Gaby Grassmann und von den drei anderen Damen, die mich so gnadenlos fertig gemacht und mich nach allen Regeln der Kunst gedemütigt haben. Ich spüre den ziehenden Schmerz auf meinem Hintern und möchte die zarten, strafenden Hände küssen, die dafür verantwortlich sind. Und ich denke an Frau Konrad, die vermeintlich graue Maus vom Amt, wie sie jeden Schlag meiner Therapeutin und mein Zusammenzucken sichtlich genoss und sich stets so bewegte, dass ich trotz meines gebeugten Körpers immer noch ihre Lederstiefel sehen konnte.
„Aufstehen, wird’s bald!!!“, riss mich eine kreischende Frauenstimme aus dem Schlaf. Ich schaue auf und blicke in die kalten blauen Augen von Doris Theisen. „Ist es schon so spät…?“, frage ich und greife noch etwas benommen nach meinem Wecker. Doch ehe ich mich versehe, versetzt mir die Theisen zwei schallende Ohrfeigen. Ich wage einen milden Protest, der mit zwei weiteren Schlägen geahndet wird. „Bei mir werden Sie Pünktlichkeit lernen, mein Lieber“, droht sie mir und schickt mich unter die Dusche. Meine Therapeutin ist heute recht salopp gekleidet. Enge Jeans, Pullover, schwarze Pumps. Sie schaut aus, als habe sie eine lange Nacht hinter sich. Irgendwie mitgenommen, blass mit leicht zerzausten Haaren. Ich spüre: die Dame ist schlechter Laune - und die möchte sie an mir auslassen.
Frau Theisen schaut zu, wie ich mich entkleide. Noch bevor ich mich unter die Dusche stellen kann, nähert sich meine Therapeutin von hinten, zieht ihre Pumps aus und schlägt wie wild mit den Sohlen auf mein vom Vortag noch arg malträtiertes Hinterteil. Ich spüre nur leichte Schmerzen, denn mit ihren zierlich Schühchen kann Frau Theisen keine wuchtigen Schläge ausführen. Es ist somit nicht der Schmerz, sondern die in mir erwachende Rebellion, die mich meine Beherrschung verlieren lässt. Was fällt dieser geilen Schlampe ein, wie eine Wahnsinnige auf mich einzudreschen? Eine Strafe für irgendein Fehlverhalten hätte ich akzeptiert. Aber diese Verrückte prügelt ohne Anlass. Ich drehe mich um, schaue in ihr verschwitzes Gesicht mit den wilden Locken und den lüsternen Augen, umklammere fest ihre Handgelenke. Sie lässt ihre Pumps fallen – und ruft um Hilfe: „Sabine, Alexandra – schnell, der Kerl wird handgreiflich!!!“.
Die Damen eilen herbei. Ganz so, als hätten Sie auf ihren Einsatz gewartet. Sabine Konrad und eine andere, mir bis dahin nicht bekannte Dame, packen mich, versetzen mir ein paar schmerzhafte Tritte und zwingen mich keuchend unter die Dusche. Plötzlich spüre ich kalten Stahl um meine Handgelenke. Die Konrad hat mir Handschellen angelegt und mich an die fest verankerte Duschstange gefesselt. Stolz betrachten die Damen ihr Opfer. Die Konrad sieht in ihrem engen, schwarzen Leder-Overall heute fast schon aus wie eine professionelle Domina. Die dritte im Bunde, von der ich bislang nur weiß, dass sie Alexandra heißt, macht den Eindruck, als sei sie in ihrer Entwicklung auf halber Strecke zwischen einer Punkerin und einer verwöhnten, aber gelangweilen Luxus-Lady stehen geblieben. Bunte Strähnchen in ihren kurzen Haaren, knallrot geschminkte Lippen, ultrakurzer Rock, glänzende Seidenstrümpfe, die ihre traumhaft langen Beine umschmeicheln.
„So, mein Freundchen“, meint die Konrad und bewegt sich in ihrer leise knirschenden Lederkluft auf mich zu. „Du bist Dir sicher im Klaren, dass wir ein solches Fehlverhalten ahnden müssen.“ „Ja, Frau Konrad, ich weiß nicht, was über mich gekommen ist“, versuche ich mich zu rechtfertigen. „Keine faulen Ausreden“, herrscht mich die Konrad an und wendet sich der neuen Damen zu. „Alexandra – knöpf’ ihn Dir vor. Welche Strafe hälst Du für angemessen…“ Die Angesprochene scheint etwas perplex zu sein, so schnell um ein Urteil gebeten zu werden. Ihr fallen die Handschellenschlüssel aus der Hand, die sie in Verwahrung genommen hat. Effektvoll geht sie in die Hocke. Ihre wunderschönen Beine mit diesem eleganten Glanz und die teuren Designer-Pumps kommen voll zur Geltung. Wird das meine nächste Peinigerin? Wird sie es sein, die mich heute lüstern foltert und sich an meinen Schmerzen bis zum Höhepunkt weidet? Und die am Abend zu ihrem gestressten Mann zurückkehrt und das liebe Frauchen spielt, das kein Wässerchen trüben kann….? Doch nein, da ist der andere Termin. Bei dieser exaltierten Christiane…
Die Neue schaut mich spöttisch an: „Na, wenn ich sie schon diszipliniere, dann sollten Sie wenigstens wissen, wer ich bin. Mein Name ist Alexandra Schubert. Ich übernehme hier die Urlaubsvertretung für Frau Dr. Behrens“. Sie schaut mich an, nimmt belustigt zur Kenntnis, dass mich die Damen bereits in ihrer Zucht hatten, und lässt sich die Vorgeschichte erzählen. Und dann geschieht das Überraschende: „Frau Theisen hatte kein Recht, Sie ohne Weiteres zu verprügeln. Strafe muss sein, aber keine Willkür. Umgekehrt steht es Ihnen nicht zu, handgreiflich gegenüber Therapeutinnen zu werden. Ich belasse es ausnahmsweise bei einer Verwarnung. Außerdem werden Sie sich bei Frau Theisen in aller Form entschuldigen…“, haucht die Langbeinige mit ihrer sanften Sexy-Stimme. Kein Befehlston, eher eine nachsichtige Ermahnung. Ich bitte artig um Vergebung – und weiß nicht so recht, ob ich mich über die entgangene Bestrafung wirklich freuen soll.
„In einer Viertelstunde kommt Christiane, dann muss er fix und fertig sein“, meint Frau Konrad zu Doris Theisen, die anscheinend die Welt nicht mehr versteht. Sie hätte es nur allzu gern gesehen, wäre ich für mein Fehlverhalten drakonisch bestraft worden. Als Frau Konrad und Frau Schubert meine Zelle verlassen haben, knallt die Theisen zornig mit ihren Pumps auf die Fliesen des Badezimmerbodens. „Jetzt habe ich noch einen Anschiss bekommen – na, warte!!!“ Ich ahne Schlimmes, zumal ich immer noch gefesselt unter der Dusche stehe. Die Theisen stellt die Temperatur auf die höchste Stufe und dreht genüsslich das Wasser auf. Zunächst rieselt es noch lauwarm an meinem Körper herunter. Doch dann wird es heißer und heißer. Mein geschundenes Hinterteil schmerzt höllisch, wenn das heiße Wasser über die gerötenen Stellen läuft. Wutschnaubend verlässt die Theisen mein Zimmer. Ich bleibe gefesselt zurück, schreie um Hilfe, kann die Schmerzen nicht mehr ertragen. Ich zerre verzweifelt an meinen Handschnellen, versuche, mich dem heißen Schauer zu entziehen, was mir nur bedingt gelingt.
Endlich taucht die Konrad auf, stellt das Wasser ab und schließt provozierend langsam meine Handschellen auf. „Na, das hat Sie richtig heiß gemacht, nicht wahr?“, wagt sie einen blöden Spruch und fügt warnend hinzu: „Wenn Sie von dem kleinen Zwischenfall der Schubert erzählen, quäle ich Sie bis zur Weißglut. Verstanden?“ Es brodelt in mir. Diese blöde, arrogante Kuh. Schon wie sie ihren fetten Arsch in diese hautenge Lederhose gezwängt hat. Und dann die Reitgerte, die sie ständig mit sich herum trägt. Aber was soll’s? Im Augenblick bin ich diesem immergeilen Miststück ausgeliefert. Und ich genieße es. Ich versuche, mir meine Gedanken nicht anmerken zu lassen und wähle den Weg des geringsten Widerstandes: „Jawohl, Frau Konrad, ich werde schweigen.“ „Sehr vernünftig. Und nun ziehen Sie sich an. Draußen wartet schon Frau Zimmer.“
Es ist das erste Mal seit fast 24 Stunden, dass ich das Therapiezentrum der grausamen Schwestern verlassen darf. Lässig gegen ihren nagelneuen BMW gelehnt, erwartet mich Christiane Zimmer. Elegant gekleidet in schwarzem Blazer und Designer-Jeans, ihre blonden Haare frisch frisiert, bildet sie einen auffallenden Kontrast zu Frau Konrad, der ihre Lederkluft ganz einfach ein paar Nummern zu klein ist. Das sieht zwar geil aus, hat aber nichts von der Anmut, die Frau Zimmer ausstrahlt. „Sei vorsichtig, er ist heute etwas aufmüpfig“, gibt die Konrad ihrer Freundin mit auf den Weg. Die quittiert diese Warnung mit einem flüchtigen Lächeln und befiehlt mir, auf dem Beifahrersitz Platz zu nehmen. Frau Zimmer steigt ein, ich inhaliere ihr herbes Parfum, beobachte, wie sie mit ihren spitzen Stiefeletten ihrem Wagen die Sporen gibt. Ein Klasse-Weib. Weshalb sie nur mit den anderen sadistischen Biestern gemeinsame Sache macht?
„Genießen Sie es eigentlich, einer Frau ausgeliefert zu sein..?“, reißt mich Frau Zimmer aus meinen Gedanken. Ich stottere verlegen, finde nicht die passenden Worte. „Natürlich genießen Sie es. Jeder andere wäre den verrückten Damen in dem so genannten Therapiezentrum längst davongelaufen und hätte sie angezeigt. Aber die Sabine – ich meine Frau Konrad – hat einen sicheren Blick für Kerle, die darauf abfahren“. Als ich noch immer schweige, faucht sie mich an: „Jetzt geben Sie es gefälligst zu, dass es Ihnen Spaß macht, wenn die Weiber Ihnen den Arsch versohlen. Oder soll ich die Probe aufs Exempel machen…?“ „Ich muss gestehen, ja, es macht mir Spaß“, antworte ich, um sie nicht weiter in Rage zu bringen. „Sehen Sie – genau deshalb werde ich Ihnen diesen Gefallen nicht tun. Für den Strafvollzug ist Sabine Konrad zuständig. Ich brauche heute nur einen guten Chauffeur, der mich etwas verwöhnt und mich heute mittag nach einer feucht-fröhlichen Runde mit ehemaligen Kolleginnen nach Hause fährt. Wenn das alles sehr gut läuft, werde ich bei Frau Konrad ein gutes Wort für Sie einlegen. Wenn nicht, ja – dann werden Sie bald wieder Ihren Spaß haben, wenn die Peitsche auf Ihrem Arsch tanzt“.
Auf der Einfallstraße in die City fährt die Lady plötzlich rechts ran und fordert mich auf, meiner Verpflichtung als Chauffeur nachzukommen. Ich setze mich gehorsam ans Steuer. Meine Chefin nennt mir die Geschäfte, die ich anzufahren und anschließend auf sie zu warten habe. Ein entspannter Vormittag. Kurz vor 13 Uhr fahre ich Frau Zimmer zu einem Restaurant, in dem sie sich mit ihren ehemaligen Kolleginnen verabredet hat. „Ich gebe Ihnen zwei Stunden Freizeit“, sagt sie gnädig zu mir. Und ich bedanke mich höflich.
Es ist ein wunderschöner Samstag mittag. Die ersten wärmenden Sonnenstrahlen nach einem langen, dunklen Winter. Ich genieße diesen mediterranen Flair und gönne mir ein Glas Wein in einem Straßencafé. An den Nachbartischen sitzen überwiegend junge Frauen. Eine aufregender als die andere. Die Mädels vom Service in ihren kurzen Röcken tragen ein Übriges zu meinem Wohlbefinden bei. Aber wer weiß, was in diesen Frauen vorgeht? Ob die freundliche Bedienung mit ihrem netten Lächeln und ihren scharfen Beinen vielleicht auch mal gern die Peitsche schwingen würde? Die Lady am Nachbartisch, die ihr hübsches Gesicht in die Sonne reckt – ob auch sie die Dominanz liebt? Und die fidelen Messe-Hostessen in ihren schicken Uniformen, die auf einen Kaffee herüber gekommen sind – was sie wohl sagen würden, wenn sie mich auf dem Strafbock erspähten? Ich trinke noch ein zweiten Glas Wein und genieße meine Gedankenfreiheit.
Mittlerweile ist es 15.30 Uhr geworden. Keine Spur von meiner Chefin. Oder wartet sie bereits im Wagen…? Oh nein, das würde mit Sicherheit eine extravagante Abstrafung nach sich ziehen. Ich eile zum Parkplatz zurück – und bin beruhigt. Frau Zimmer ist nirgends zu erblicken. Ich setze mich schon mal ans Steuer und schaue der attraktiven Schwarzhaarigen zu, die gerade ihren Kofferraum belädt. Ihr kurzer Rock rutscht dabei immer höher und gibt den Blick frei auf ihre schwarzbestrumpften Beine und die hohen Lederstiefel. Als gehorsamer Diener der Damen müsste ich ihr eigentlich helfen. Aber was würde Frau Zimmer sagen, wenn sie gerade dazu käme…?
Während ich noch träume, klopft meine Gebieterin an die Windschutzscheibe. Oh weh, ich war unaufmerksam, habe die Chefin nicht bemerkt. Ich springe aus dem Wagen, öffne ihr die Tür und beobachte, wie sie sich langsam in die Ledersessel schmiegt und ihre langen Beine nachzieht. „Das darf nicht wahr sein“, echauffiert sie sich plötzlich. „Dieser verdammte Schlamm auf der Straße. Schauen Sie nur, wie meine teuren Stiefeletten aussehen.“ Sie streckt mir herausfordernd ihre Füße entgegen: „Na los, sauber machen, aber einwandfrei“, befiehlt sie in schneidendem Ton. Eine unangenehme Szene: Ich knie auf einem öffentlichen Parkplatz vor einer Frau und reinige ihre Schuhe. Ich halte diese scharfen Stiefeletten einer betörenden Lady in meiner linken Hand und poliere sie mit der rechten auf Hochglanz. Frau Zimmer passt sehr genau auf, reklamiert jeden kleinen Flecken und genießt das Ganze wie ein süßes Dessert.
Während ich hingebungsvoll das Schuhwerk meiner Chefin bearbeite, bleibt es meiner Aufmerksamkeit verborgen, dass eine Gruppe von frühreifen Girlies das Geschehen beobachtet und sich köstlich amüsiert. Als ich gerade aufstehen will, streckt mir so ein Früchtchen seine beschmierten Cowboystiefel entgegen: „Ich bin in Hundescheiße getreten. Los, Sklave, sauber lecken, sonst gibt’s einen Tritt in die Eier!“
Ich fliehe ans Steuer des Autos und nehme nur noch das alberne Gekicher dieser Gören wahr. Auch Frau Zimmer amüsiert sich. Offensichtlich ist es nicht bei einem Glas Champagner geblieben. „Ich hab’s mir anders überlegt. Sie sollen Ihren Spaß haben. Wir fahren jetzt zurück ins Therapiezentrum. Ich bin so richtig in Stimmung, Sie zum Abschluss ihres Erziehungs-Wochenendes mal so richtig durchzustriemen“. Sie schaut mich von der Seite an, fährt mit ihren langen Fingernägeln durch meine Haare. „Ich nehme doch an, Sie sind einverstanden, oder muss ich zehn Punkte wegen Widerspruchs in Ihre Akte eintragen….?“, fragt sie scheinheilig, fährt den Beifahrersitz zurück und platziert ihre Füße in den von mir polierten Stiefeletten auf dem Armaturenbrett.
Keine Frage, die Lady hat einen über den Durst getrunken, was die Sache weiter kompliziert. Die herausfordernden Blicke, die mir dieses geile Luder von der Seite zuwirft, lassen vermuten, dass sie es kaum noch abwarten kann, mich unter ihrer Knute zu haben. „Schneller – schneller!“, treibt sie mich an, obwohl ich mich bereits akrobatisch durch den Innenstadt-Verkehr schlängele. Gleich drauf schlägt sie mir unvermittelt mit ihrer Hand in die Magengegend. „Das nächste Mal werde ich Sie ein bisschen auf Diät setzen. Und ein wenig Strafsport könnte auch nicht schaden. Die Gaby Grassmann wird Sie mit der Peitsche sicher sehr effektiv motivieren“. Meine trunkene Peinigerin kreischt hysterisch vor Vorfreude. Aus der eleganten Lady ist eine alberne Gans geworden. Und ich bin das Opfer ihrer Launen.
Endlich erreichen wir das Therapiezentrum. Dort erwarten uns schon Frau Konrad und Frau Schubert. Die Konrad noch immer in hautengem Leder, die Schubert in ihrem geschlitzen Mini. Wir gehen ins Zimmer von Frau Dr. Behrens, die sich den Nachmittag freigenommen hat. Die Konrad setzt sich auf den Chefinnen-Sessel, die beiden anderen Damen flankieren Sie. „Nun, Christiane, wie war der Therapieerfolg?“. Frau Zimmer fängt wieder an zu kichern. Beginnt ihren Satz, fängt lauthals an zu lachen. „Ich, ich glaube…..na ja“, wieder dieses alberne Gekicher, „ich glaube, er hat dazu gelernt. Er ist willig und therapiefähig. Allerdings hat er unterwegs einer Dame einen Wunsch abgeschlagen. Ich glaube, wir sollten ihm ein wenig Gentleman-Manieren beibringen“. Die beiden anderen Damen stimmen begeistert zu und losen aus, wer die Bestrafung als erste durchführen darf. Frau Schubert gewinnt. „Ohhhhkaaay“, meint sie gedehnt. „Heute morgen war ich noch gnädig. Aber offensichtlich will es das Schicksal, dass ich Sie doch mal zünftig züchtige.“
Frau Schubert befiehlt mir, mich auszuziehen und mich über den mir schon bestens bekannten Strafbock zu legen. Während mich Frau Zimmer mit fast liebevoller Sorgfalt fixiert, umkreist mich Alexandra Schubert – den Rohrstock in ihren schlanken Händen. Als sie mir ganz nahe kommt, um den festen Sitz meiner Fesseln zu kontrollieren, berührt sie mit ihren wohlgeformten Oberschenkeln mein Gesicht. Ich nutze die Gelegenheit und küsse – in Erwartung meiner Strafe – zart ihre Beine. Frau Schubert genießt die Liebkosung wortlos und lässt sich zu meiner Freude viel Zeit, um meine Fesseln zu testen. Frau Konrad prüft derweil den Zustand meines Hinterteils: „Der verträgt wieder ein paar Schläge. Wird wahrscheinlich ziemlich wehtun, aber das ist ja auch der Sinn einer Strafe. Also: 15 Schläge von Alexandra und 15 von Christiane. Dann schauen wir weiter“.
Frau Schubert steht hinter mir, macht ein paar Übungen mit dem Rohrstock, holt kräftig aus und lässt das Züchtigungsinstrument mit voller Kraft auf mich niedersausen. „Aaaahhhhh, geil!“. Sie stöhnt laut auf vor Lust. Ein höllischer Schmerz. Ich beiße die Zähne zusammen und erwarte den zweiten Schlag. Doch diese Sadistin will den Strafakt voll auskosten. Wieder umkreist sie mich und lässt sich Zeit bis zum zweiten Schlag. Über eine Viertelstunde dauert die Prozedur. Frau Schubert prügelt nicht ekstatisch, wie die Grassmann oder die Theisen. Sie genießt jeden Schlag, lässt mich in jeder Sekunde ihre Macht spüren.
Nach dem 15. Schlag übergibt sie den Rohrstock an Christiane Zimmer – jene Frau, die mir noch heute früh treuherzig versicherte, sie stehe nicht auf Prügel. Ich glaube es ihr, denn sie verabreicht mir die Hiebe eher zögernd und ungeübt. Als ich nach dem achten Schlag die Beherrschung verliere und laut aufschreie, lässt sie zu meiner Überraschung Gnade walten: „Ok, ich glaube, er hat seine Lektion verstanden“. Frau Konrad lächelt nachsichtig: „Du hast eben ein zu weiches Herz, Christiane. Aber gut, belassen wir es dabei“. Frau Zimmer löst meine Fesseln und gibt mir die Anweisung, mich im Nebenzimmer anzukleiden und auf das abschließende Urteil zu warten.
Nun bin ich wieder in jenem schmucklosen Warteraum, wo gestern mittag alles begonnen hat. Nach der Abreibung, die mir Frau Schubert und Frau Zimmer verpasst haben, kann ich nicht sitzen. Wie ein Tiger im Käfig gehe ich auf und ab und überlege: Welche Gemeinheiten werden sich die drei Damen jetzt wieder aushecken? An wie vielen Wochenenden muss ich diese Tortur noch ertragen? Werden sie mich noch der grausamen Gaby vorstellen? Ich warte ungeduldig, spüre ein inneres Vibrieren. Unerträglich diese Warterei. Minuten werden zu Stunden. Doch die Tür öffnet sich nicht. Ab und zu höre ich Schritte im Korridor.
Gut eine Stunde lassen mich meine Peinigerinnen schmoren, dann erscheint Frau Schubert und führt mich ins Büro der Konrad. Die sitzt aufrecht in ihrem Sessel und genießt dieses Theater. In ihrer hautengen Lederkluft schafft sie es kaum, die Beine übereinander zu schlagen. Neben ihr steht Frau Zimmer, lässig in meiner Akte blätternd. „Nehmen Sie Platz“, befiehlt die Konrad. Wäre da nicht das schwarze Domina-Outfit, sie wäre wieder ganz die förmliche Dame vom Amt. Die Schubert setzt sich neben mich, schlägt ihre langen Beine übereinander und berührt – scheinbar zufällig - mit ihren Pumps mehrfach mein Schienbein. Sie weiss natürlich, wie mich dieser Anblick anmacht: Diese endlos langen und endlos schönen Beine, die zierlichen Füßchen in den schwarzen Pumps – und dazu das Bewusstsein, dieser Dame ausgeliefert zu sein. Unruhig rutsche ich auf meinem Stuhl hin und her – meine Zuchtmeisterinnen haben ganze Arbeit geleistet.
„Wir haben abgestimmt“, beginnt die Konrad endlich mit der Urteilsverkündung. „Wir sind der Meinung, dass Sie trotz mancher Nachlässigkeiten Reue gezeigt und Ihre Straftherapie demutsvoll ertragen haben. Ich werde am Montag das Verfahren gegen Sie einstellen. Sie kommen dann mit einer geringen Verwarnungsgebühr davon. Sie sehen, ein Wochenende bei uns lohnt sich…“
Noch bevor ich antworten kann, setzt Frau Schubert den Vortrag fort: „Allerdings empfehlen wir, die Therapie einmal pro Monat auf freiwilliger Basis fortzusetzen. Nur, damit Sie nicht übermütig werden. Meine Kolleginnen und ich würden uns freuen, wenn wir Ihnen noch ein wenig Respekt vor Frauen beibringen könnten.“
Die Drei schauen mich erwartungsvoll an. Sie lächeln so brav und unschuldig, als seien sie ganz liebe Frauchen, die nur mal eben einen Mann um einen kleinen Gefallen gebeten haben. Ich kann nicht anders, die Damen vom Amt haben mich in ihren Bann gezogen: „Ich bin einverstanden“, akzeptiere ich den Vorschlag. Und so ernte ich am Ende meiner Straftherapie Beifall von jenen Damen, die mich noch eine Stunde zuvor so leidenschaftlich gequält haben.